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Trockener Mund am Morgen, Mundgeruch, Schnarchen oder das Gefühl, trotz ausreichend Schlaf nicht erholt zu sein – all das können Anzeichen dafür sein, dass Sie nachts durch den Mund atmen. Gerade im Schlaf ist die Nasenatmung besonders wichtig. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum Nasenatmung im Schlaf so entscheidend ist und welche Maßnahmen wirklich helfen.

Warum ist Nasenatmung im Schlaf so wichtig?

Bessere Sauerstoffversorgung: In den Nasennebenhöhlen wird Stickstoffmonoxid produziert, das die Blutgefäße erweitert. Bei Nasenatmung kann der Körper bis zu 15 % mehr Sauerstoff aufnehmen.

Tieferer Schlaf: Nasenatmung aktiviert den Parasympathikus und fördert den Übergang in tiefe Schlafphasen, die für die Regeneration unerlässlich sind.

Schutz der Atemwege: Die Nase filtert, erwärmt und befeuchtet die Atemluft – nachts besonders wichtig, da die Körperabwehr im Schlaf heruntergefahren wird.

Hormonproduktion: Im Tiefschlaf wird z.B. das Hormon Vasopressin ausgeschüttet, das den Harndrang reguliert. Mundatmer erreichen diese Phasen seltener – bei Kindern kann das zum Bettnässen beitragen.

Anzeichen für nächtliche Mundatmung

Trockener Mund und Mundgeruch am Morgen. Regelmäßiges Schnarchen – bei Kindern und Erwachsenen ist Schnarchen nie „normal“- Atmung verläuft quasi geräuschlos. Häufiges nächtliches Aufwachen oder Durst. Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer. Unruhiger Schlaf. Feuchtes Kissen durch Speichel. Bei Kindern: Bettnässen, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit.

Tipp: Einfacher Selbsttest: Beobachten Sie sich oder Ihr Kind unmittelbar nach dem Aufwachen. Ist der Mund trocken? Stehen die Lippen leicht offen?

Ursachen für Mundatmung im Schlaf

Verstopfte Nase: Allergien, chronische Nasennebenhohlentzündungen oder Erkältungen. Im Liegen verschlechtert sich die Schwellung oft zusätzlich.

Anatomische Faktoren: Schiefe Nasenscheidewand, „Polypen“ (Adenoide) oder vergrößerte Rachenmandeln.

Schwache Mundmuskulatur: Wenn die Lippen- und Gesichtsmuskulatur zu schwach ist, öffnet sich der Mund im Schlaf automatisch, sobald die Muskelspannung nachlässt.

Schlafposition: Rücklage fördert das Zurückfallen des Unterkiefers und der Zunge, was die Atemwege verengt.

Was wirklich hilft: Nasenatmung nachts verbessern

Ursachen behandeln lassen

Lassen Sie die Ursache der eingeschränkten Nasenatmung ärztlich abklären. Beim HNO-Arzt können anatomische Hindernisse identifiziert werden.

Mundschluss und Lippenmuskulatur trainieren

Auch nach Beseitigung der Ursache bleibt Mundatmung oft als Gewohnheit bestehen. Wer tagsüber konsequent den Mundschluss trainiert, sorgt dafür, dass der Mund auf Dauer auch nachts geschlossen bleibt. Der Labiando® Lippentrainer wurde genau dafür entwickelt: Verschiedene Oberflächenstrukturen setzen tagsüber sensorische Reize, die den Lippenschluss aktivieren und die Mundmuskulatur stärken. Im Unterschied zu passiven Hilfsmitteln wie dem Mouth Taping trainiert der Labiando® aktiv die Muskulatur – ein ursächlicher Ansatz, der langfristig wirkt.

Vorab-Check: Ist der Labiando für Sie oder Ihr Kind geeignet? www.labiando.com/vorab-check-nasenatmung

Schlafhygiene optimieren

Raumluft befeuchten: Trockene Heizungsluft lässt Nasenschleimhäute anschwellen. Ein Luftbefeuchter kann helfen.

Nasendusche vor dem Schlafen: Reinigt die Nasenwege und befeuchtet die Schleimhäute – besonders hilfreich bei Allergikern.

Allergen-Reduktion im Schlafzimmer: Milbendichte Bezüge, regelmäßiges Lüften, Verzicht auf Teppiche.

Seitenlage fördern: Schlafen in Seitenlage kann Schnarchen reduzieren und dazu beitragen, die Atemwege offen zu halten. Bei schlafbezogenen Atemstörungen (z. B. OSAS) ist eine Abklärung im Schlaflabor sehr sinnvoll.

Mouth Taping – eine sinnvolle Ergänzung?

In sozialen Medien wird das nächtliche Zukleben des Mundes („Mouth Taping“) häufig als einfache Lösung beworben. Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: Ein geschlossener Mund soll die Nasenatmung fördern. Allerdings ist die wissenschaftliche Studienlage dazu bislang begrenzt. Bei bestehenden Atemproblemen oder schlafbezogenen Atemstörungen (z. B. Schlafapnoe) kann Mouth Taping sogar kontraproduktiv sein. Viele Experten raten daher davon ab, diese Methode ohne vorherige ärztliche Abklärung anzuwenden – insbesondere bei Kindern sollte hier besondere Vorsicht gelten.

Ein wesentlicher Unterschied zum Labiando® liegt im Ansatz: Während Mouth Taping den Mund passiv verschließt, setzt der Labiando® auf aktives Training. Durch gezieltes Üben wird die Muskulatur gestärkt, die für einen stabilen Lippenschluss verantwortlich ist – ein ursächlicher Ansatz, der darauf abzielt, gesunde Gewohnheiten nachhaltig zu entwickeln.

Wichtig: Der Labiando® wird ausschließlich im wachen Zustand angewendet. Ziel ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich ein natürlicher Lippenschluss und die Nasenatmung langfristig auch im Schlaf etablieren.

Besonderheiten bei Kindern

Gerade bei Kindern ist die nächtliche Nasenatmung besonders wichtig, weil Wachstumshormone primär im Tiefschlaf ausgeschüttet werden. Wenn Ihr Kind regelmäßig schnarcht, morgens müde wirkt, Augenringe hat oder noch einnässt, sprechen Sie das Thema Mundatmung aktiv bei Ihrem Kinderarzt an und lasst euch gerne von uns beraten.

2 einfache Selbsttests zur Nasenatmung: www.labiando.com/tests-zur-nasenatmung

Fazit: Besser schlafen durch Nasenatmung

Die Nasenatmung im Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für erholsamen Schlaf und langfristige Gesundheit. Ein trockener Mund, Schnarchen oder Tagesmüdigkeit können dabei erste Warnsignale sein.

Der Weg zur Lösung beginnt mit der Abklärung möglicher Ursachen und führt über ein aktives Training des Lippenschlusses hin zu einer nachhaltigen Umstellung auf die Nasenatmung.

Der Labiando® Lippentrainer kann Sie und Ihr Kind auf diesem Weg unterstützen – individuell, alltagstauglich und gezielt.

Beratungstermin vereinbaren: www.labiando.com/terminbuchung

Häufig gestellte Fragen

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